Biografie



MYOWNDISASTER kommen aus Saarbrücken und haben als Band im Jahre 2002 das Licht der saarländischen Rockwelt erblickt. Gegründet wurden MYOWNDISASTER von Roman Freidinger (Drums), Andy Blaesius (Bass), Sascha Thom (Gitarre), Dominique Hilt (Lead-Gitarre) und Carsten Meyer (Gesang). Die musikalischen Wurzeln liegen weitverbreitet in der saarländischen Musikszene der letzten 15 Jahre. So mischen sich bei MYOWNDISASTER gleichberechtigt Einflüsse aus Hardcore, Punk, Grunge und Alternative-Rock. Somit schaffen sich die fünf Jungs ihren ganz eigenen Sound, der aggressiv und melodisch, hart und emotional sein kann und dabei in eindrucksvoller Form den Beweis antritt, dass diese Attribute sich keinesfalls widersprechen müssen.

Versucht man die Musik von MYOWNDISASTER zu beschreiben, so müsste man sie irgendwo zwischen BoySetsFire, den melodischen Good Riddance und Bands wie Thursday oder den deutschen Waterdown einordnen. Dies sind allerdings lediglich Einflüsse. Hier wird nix kopiert, sondern eigenes Brot gebacken und das ist ziemlich heiß.

Zu den Bands in denen MYOWNDISASTER -Mitglieder gespielt haben bzw. immer noch aktiv sind gehören No Way, die vor einigen Jahren zu einem erheblichen Bekanntheitsgrad im saarländischen Raum gelangt sind, die immer noch existierenden Daily Riot, mittlerweile eine feste Grösse in der Saarländischen Hardcore/Punk Szene, die Emo/Alternative-Rock/Grunge-Band Stoke, sowie Dead Cold Seed, Firing Line, Snaeck Teddies und Skafield, um nur einige Beispiele zu nennen. Durch die Aktivität in obigen Bands können MYOWNDISASTER auf eine große Live-Erfahrung zurückblicken, welche in einer energiegeladenen Live-Präsenz der 5 Jungs seinen Ausdruck findet.

Zu den bekanntesten Bands, mit denen man schon die Bühne teilen durfte, zählen: Good Riddance, Strife, Turbo AC's, Spermbirds, Ignite, Phantoms of Future, Tilt, SUN, Muff Potter, Come up Screaming, Madball, Earth Crisis, Blackeyed Blonde. Unter dem gemeinsamen musikalischen Dach MYOWNDISASTER folgten Supportshows für Lonely Kings, die Donots, Strike Anywhere, Starlight Desperation, The (International) Noise Conspiracy und Muff Potter. Als ein besonderes Highlight sieht die Band die Einladung für den Local-Support Slot des Rocco-del-Schlacko Festivals 2004 an.

Ca. ein halbes Jahr nach Gründung im Jahre 2003 haben MYOWNDISASTER in Eigenproduktion die erste selbstbetitelte Demo-CD aufgenommen. Die insgesamt 10 Tracks wurden von MYOWNDISASTER komplett selbst produziert, abgemischt und gemastert. Sie waren damit Vorreiter der in den kommenden Jahren stetig wachsenden Homerecording Szene des Saarlandes. Das Artwork lehnt sich dabei stark an die sehr persönlichen Texte an, die Reflexion und Verarbeitung der Erfahrungen der vorangegangenen Jahre darstellen. Als Lohn der in den Tonträger gesteckten Arbeit und Mühen erhielt man fast durchweg postive Kritiken in diversen Internet- Fanzines, der Saarbrücker Zeitung und wurde in der Oktober-Ausgabe (2003) des Live-Magazins zum Plattentip des Monats auserkohren. Desweiteren wurde der Titel 'can’t change' dem Freeware-Sampler, der der September-Ausgabe (2003) des SLAM-Magazines beiliegt, beigesteuert.

Im Herbst 2005 folgte der zweite Streich. Mit 'better off without' schickte man den Nachfolger des selbstbetitelten Debut-Albums auf die Gehörgänge der Fans. Einen Vorgeschmack darauf konnte man sich schon auf dem Rocco-del-Schlacko Sampler 2004 machen, auf dem man mit dem Song 'bitter taste of freedom' vertreten war.

In der Folge spielte man Konzerte und schrieb an neuen Songs, um schliesslich 2007 mit dem Ausstieg von Sacha Thom konfontiert zu werden. Man fand aber relativ schnell einen sowohl menschlich als auch musikalisch adequaten Ersatz in Person von Arne Quartz. Man kannte sich schon einige Jahre durch gemeinsame musikalische Exzesse mit dessen früheren Bands und merkte schnell, daß es im Proberaum und auf der Bühne passte.

Nach einer etwas längeren Schaffensphase melden sich MYOWNDISASTER im Jahr 2008 mit dem 3ten Album zurück. Das Album trägt den Titel 'Failure by design' und wurde zum ersten Mal nicht komplett in Eigenprduktion aufgenommen. Den wichtigen Part des Mischen und Mastern hat dieses Mal Christian Schmid (Detuned Records, Half Past Dead) übernommen und dafür gesorgt, daß die Platte durch eine gute Produktion überzeugen kann: "furztrocken und gleichzeitig druckvoll mit Sinn fürs Detail" (Live Magazin 7/2009).

Man sieht sich on stage!